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| Nur der Schwerste schlägt sich meisterlich |
Breitungen – Nach den fünf Wettkampfstunden konnte nur der Veranstalter ein positives Resümee ziehen. Die erste Meisterschaft auf Landesebene, die die Abteilung Judo von Medizin 1950 Bad Liebenstein veranstaltet, gelang organisatorisch glänzend.
Zufriedenstellend fällt ebenso das sportliche Fazit der fairen Titelkämpfe der Jahrgänge 1995/96/97 aus, zu denen 70 Mädchen und 107 Jungs aus 31 Vereinen auf den vier Tatami angetreten waren. Denn gegenüber den Vorjahren gab es bedeutend mehr saubere Kämpfe mit vorbildlich ausgeführten Techniken zu sehen. Beleg dafür sind nicht zuletzt die vielen vorzeitig entschiedenen Duelle. Aus Südthüringer Sicht verlief diese Meisterschaft allerdings alles andere als glänzend. Gold holte nur Dominik Schönefeldt vom KKSV Sonneberg, und das ganz zuletzt, bei den „schweren Jungs“ über 60 kg, Insgesamt eroberten in den 20 Gewichtsklassen nur acht Südthüringer Medaillen. Besonders im Leistungszentrum SV Schmalkalden 04 wird man unzufrieden sein. Mit lediglich einer Silbermedaille (Theresa Döhrer, - 63 kg) und einem dritten Platz (Max Münch, - 46 kg) fiel die Bilanz der erfolgsverwöhnten Schmalkalder diesmal äußerst mager aus. Mehr als die Bronzemedaille für Josepha Heckel (bis 52 kg) hatten sich zweifellos auch die Mediziner aus Bad Liebenstein als Veranstalterlohn erhofft, hingegen überraschte Ortsnachbar Schweina einmal mehr mit einem unverhofften zweiten Platz für Carina Seiferth (- 44 kg). Silber gab es schließlich auch für den Bad Salzunger Hannes Brückner (- 40 kg), während sich gleich zwei Ilmenauer über Bronze freuten: Jonas Lessau (- 31 kg) und Halvar Nicolai. Fast noch bedenklicher als diese dürftige Ausbeute an Medaillen stimmt die Tatsache, dass von den 20 Gewichtsklassen durch Südthüringer Vereine bei den Jungs zwei, bei den Mädchen gar fünf unbesetzt blieben. Am erfolgreichsten schnitten Kodokan Erfurt (5 Titel) und TuS Jena (4) ab. hrk
Quelle: www.freies-wort.de |
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