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| Thüringer Judoka zeigen ihre Klasse |
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50 Teams kämpfen um den Holzmichl-Pokal.
Aue (HB). Judoka aus ganz Deutschland und der Tschechischen Republik lieferten sich am 8. und 9. Dezember spannende Wettkämpfe beim vom Auer Judoclub organisierten 3. Auer Holzmichl-Pokal. Fünfzig Vereine kämpften um den Gesamtsieg und damit um den Holzmichl-Pokal. In diesem Jahr holte sich UJKC Potzdam die Trophäe. Der Auer Judoclub landete insgesamt auf dem zwölften und der PSV Schwarzenberg auf dem 15. Platz.
Mit 44 Personen reiste der SV Medizin Bad Liebenstein an. Die Thüringer pflegen gute Beziehungen zum Auer Judoclub, hatten die Erzgebirger bereits bei eigenen Turnieren zu Gast. Nun also kämpften sie in Aue um den Holzmichl-Pokal und das sehr erfolgreich. Mehrere Gold-, Silber- und Bronzeplätze bestätigen das hohe sportliche Niveau im Bad Liebensteiner Verein. Markus Kitzing, Lisa Schiefner, Anna Rübsam, Antje Müller, Markus Storch, Jerome und Josepha Heckel können stolz auf ihre hervorragenden Platzierungen sein. Besonders tat sich Matthias Daigorat hervor. Der Sechzehnjährige war in seiner U 17 und auch eine Altersklasse (U 20) höher sehr erfolgreich. Doch nicht nur der Sport, auch die Vereinsarbeit wird bei den Thüringern ideenreich gestaltet. So nehmen an den Turnieren nicht nur Sportler, sondern auch mehrere "Betreuer" teil und gestalten die Freizeit der Wettkämpfer. Klar, dass am Lichtelfestwochenende ein Besuch in Schneeberg auf dem Programm stang. Der Älteste in ihren Reihen ist Opa Klaus, von Judofreunden auch liebvoll Maskottchen Kläuschen genannt. Mit seinen 68 Jahren ist er natürlich kein aktiver Judoka, doch als guter Geist des Vereins darf er bei keinem Turnier fehlen. Die Vereinsvorsitzende Susanne Kitzing lobte vor allem die gute Stimmung und die hervorragenden Bedingungen für Sportler und Gäste in der Auer Turnhalle. Im Namen ihres Teams dankt sie Cheforganisator Günther Wache für die herzliche Aufnahme im Erzgebirge. ![]() ![]() |
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